Je jünger die Patienten beim Beginn der Pumpentherapie, desto eher wird diese fortgeführt. Bei einem Abbruch spielen eher psychische Faktoren eine Rolle.
Erhöhte Copeptin-Spiegel - ein Marker für das ADH-Prohormon - sagen ein erhöhtes Risiko für Diabetes voraus. Dies ist unabhängig von Risikofaktoren wie Nüchternblutzucker und Insulinspiegel.
Zwar sank unter dem kurzwirksamen Insulin-Sekretagogum Nateglinide vor allem der postprandiale Blutzucker. Aber ein kardiovaskulärer Vorteil ergab sich nicht, so eine 5-Jahres-Studie.
Üblicherweise werden 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche zur Prävention empfohlen. Jedoch: Um eine Gewichtszunahme zu verhindern, reicht dies offenbar nicht aus.
Eine Pumpentherapie hat bei hohen HbA1c-Werten klare Vorteile - insbesondere jüngere Patienten mit häufiger Selbstmessung können profitieren, so eine Auswertung von Patientenakten.
Das Mortalitätsrisiko von Diabetikern unterscheidet sich gravierend mit dem Bildungs- und Ausbildungsstand, so das Ergebnis einer großen Interview-Studie.
Ausgeprägterer Effekt auf die Intima-Media-Dicke: In einer prospektiven Studie schnitt der Phosphodiesterase-Inhibitor Cilostazol besser als Acetylsalicylsäure ab.
Über die psychischen Auswirkungen von therapeutischen Lebensstil-Änderungen ist wenig bekannt: In einer kleinen Studie verbesserte sich durch die Intervention die Lebensqualität.